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Backports-Kernel und 64-Bit-Unterstützung

In unserem  Testing-Repository für paedML/openML 5.0.x stehen seit kurzem Kernel-Pakete basierend auf der Kernelversion 2.6.32 aus den  Debian-Backports für Lenny zur Verfügung. Damit werden mehr Netzwerkkarten und Festplattenkontroller unterstützt.

Da die Linux-64-Bit-Kernel vollständig binärkompatibel zur 32-Bit-Architektur sind, ist es außerdem möglich, einen solchen Kernel auf dem paedML/openML-Server zu betreiben, entsprechende Hardware natürlich vorausgesetzt.

Ist das  Testing-Repository in /etc/apt/sources.list.d/paedml50.list eingetragen, können die Kernelpakete nach einem

# aptitude update

installiert werden.

Installation 32-Bit-Kernel und -Headers:

# aptitude install linux-image-2.6.32-bpo.5-686-bigmem linux-headers-2.6.32-bpo.5-686-bigmem

Installation 64-Bit-Kernel und -Headers:

# aptitude install linux-image-2.6.32-bpo.5-amd64 linux-headers-2.6.32-bpo.5-amd64 

Gegebenenfalls müssen für Hardware, die Firmware benötigt, die Pakete firmware-linux-free beziehungsweise firmware-linux-nonfree zusätzlich installiert werden.

Links zu den Paketinfos:

Update:

  • Im Zuge der Kernelinstallation wird das Paket  linux-base installiert. Bei der Konfiguration dieses Pakets wird die Frage Laufwerk-Geräte-IDs in der Systemkonfiguration aktualisieren? gestellt. Anworten Sie hier mit Ja, damit die Partitionsbezeichnungen in /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst auf  UUIDs umgestellt werden. Beispiel: /dev/sda1 wird dann nach UUID=2328516d-de88-4403-b17f-18b0fe82dbf6 geändert.
  • Wenn nach dem Neustart mit dem neuen Kernel die Netzwerkkarte nicht mehr funktioniert, müssen die Firmware-Pakete nachinstalliert werden.